An der nationalen Tagung der Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Begleitung wurde das Thema Freiwilligenarbeit intensiv behandelt. Palliativ-Versorgung richtet sich nicht bloss an kranke oder sterbende Menschen. Sie schliesst vielmehr die behandelnden Fachpersonen sowie das soziale Umfeld von Direktbetroffenen ein, wozu auch Freiwillige gehören.
Unheilbar kranke und sterbende Menschen wünschen sich in aller Regel, ihre letzte Lebenszeit zu Hause zu verbringen. Entgegen diesem Wunsch müssen die meisten Betroffenen mindestens vorübergehend in ein Spital oder ein Heim verlegt werden. Gemäss der Nationalen Strategie Palliative Care 2010–2012 von Bund und Kantonen soll in der Schweiz ein flächendeckendes Angebot für Palliativ-Versorgung geschaffen werden. Die ALS-Vereinigung.ch setzt sich aktiv für die Umsetzung dieser Strategie ein. Weiter unterstützen der Spitalverband H+, der Berufsverband «Hausärzte Schweiz», die Föderation Schweizer Psychologen (FSP) u.v.a.m. das Projekt.